Weihnachtliches Stressmanagement

Anstelle von Besinnlichkeit und Frieden auf Erden kommt es zur Weihnachtszeit in vielen Familien zu Hektik, Unzufriedenheit und Stress. Wie kommt es dazu und wie lässt sich dieser Umstand vermeiden?

In unserer schnelllebigen Zeit spielen Zeit- und Erwartungsdruck immer wieder eine große Rolle. Auch wenn der Einkauf an den vier Wochenenden vor Weihnachten dank Corona und den Online-Großhändlern – die sich in diesem Jahr wieder ein weiteres L… in den A…. freuen, mal wieder weitgehend weggefallen ist, steht die Planung der Feierlichkeiten immer noch hoch im Kurs. Was muss noch besorgt werden, wer kommt – falls Corona es zulässt – denn dieses Jahr zur Bescherung, was gibt es denn diesmal zu essen? Achtung, gab es das nicht bereits letztes Jahr oder machen wir jetzt eh eine Tradition daraus? Plätzchen müssen auch noch gebacken werden und da ist dann noch so nebenbei der Stress zum Jahresabschluss auf der Arbeit, den wir hier dann bitte auch nicht vergessen dürfen.

  • Bringe ein wenig Struktur in deine vorweihnachtlichen Organisation und erstelle Dir eine Liste der Dinge, die Du noch zu erledigen hast oder besorgen musst.
  • Wie heißt das noch richtig – lass mir oder lass mich arbeiten? Lass auch mal andere arbeiten und verteile notwendige Aufgaben an den Rest der Familie. Du musst das nicht alles allein machen – andere machen das bestimmt genau so gut wie du auch.
  • Wenn dieses Jahr mal etwas nicht zu 100% durchorganisiert und perfekt geplant ist, egal – für nächstes Jahr ist dann zumindest noch Luft nach oben.
  • Nimm Dir mal eine Auszeit in der Vorweihnachtszeit. Unter Umständen muss noch ein alter Urlaubstag weg. So kannst Du Dinge in Ruhe erledigen, die Du ansonsten noch schnell dazwischengeschoben hättest.
  • Sag auch mal nein und mach dich entbehrlich. Ideal wäre – schalt mal dein Handy für einen Tag aus. E-Mail lesen ist auch nicht das Nonplusultra – mach mal einen Tag Auszeit.
  • Vermeide Streit und Konfliktgespräche. Schnell bekommt in dieser hektischen Zeit der eine oder andere Mal was in den falschen Hals. Anstelle nach getaner Arbeit abends dann auch noch in der Küche zu stehen, geh doch lieber mit deinem Partner mal wieder in Ruhe essen. (Impfausweis, Personalausweis und Mundnaseschutz bitte nicht vergessen) Das hat jetzt auch nichts mit Ironie zu tun, ich nehme dieses Thema verdammt ernst – und ja, ich bin geimpft!!!
  • Und dann an den Feiertagen zumindest ein Tag für Dich und deine bessere Hälfte. Es müssen nicht alle Verwandten an den Tagen zu Besuch kommen oder besucht werden. Zu Beginn des neuen Jahres ist hierzu auch noch Gelegenheit. Unter Umständen sehen das die anderen genauso.

Egal, wie Ihr eure Feiertage verbringt, ich wünsche Euch alles erdenklich Gute, in Besinnlichkeit ohne Hektik, Zeitdruck und Unzufriedenheit. Seit achtsam mit Euch selbst, kommt ein wenig zur Ruhe und genießt diese Zeit mit Euren Lieben, aber vor allem

bitte bleibt gesund!!!

 

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